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Leben in unserem "Grünen Tal" ...
 
Zur Anmeldung Kinderumweltprojekt "Grünes Tal" ...
 
... welche Aufgaben haben wir als Gönninger Evangelische Kirchengemeinde im Blick auf die Verantwortung für die Schöpfung?
Diese Frage haben wir uns bei einer Kirchengemeinderats-Klausur gestellt im Juli '97. Ein umfassender Beschluß ist zustande gekommen - und immerhin einige kleine Schritte sind wir auch weitergekommen (siehe unten). Ein größerer dieser kleinen Schritte ist das Kinderumweltprojekt "Grünes Tal", das von elf Gönninger Vereinen und Institutionen getragen wird und von Sponsoren (Allianz-Vertretung Erich Bader - Kreissparkasse Reutlingen - Gönninger Bank eG) mittelfristig gesichert wurde.
 



 
Kinderumweltprojekt


 

Frösche, Vögel,
Bienen,
Apfelbäume ...
und DU!

Ein Angebot für Gönninger Kids ab 9

Seit 20.4.98


Kinderumweltprojekt "Grünes Tal" in den Herbstferien ab 31.10.2005
Herzliche Einladung zum nächsten "Grünes Tal kompakt"!
für Kinder ab 9 Jahre
nähere Infos bei:
Träger: Evangelische Kirchengemeinde Gönningen, Torstr. 20, 72770 Reutlingen-Gönningen, Tel. (07072) 2365
Bitte geben Sie Ihrem Kind einen Zettel mit der Telefonnummer mit, unter der Sie gut erreichbar sind.
Anmeldungen auf dem Ev. Pfarramt, Tel. 2365, Fax 60877, Mail Sekretaerin@EKGGoenningen.de!
Wir freuen uns auf dich!
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Anmeldung und Übersicht zum Projekt ...
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Preise, Sponsoren, Pressemeldungen ...

Elf Gönninger Vereine und Institutionen laden gemeinsam zu einem Kinderumweltprojekt ein. "Frösche, Vögel, Bienen, Apfelbäume und DU!" ist das Motto des Projekts "Grünes Tal". Gönninger Kindern ab 8 Jahren soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, das facettenreiche und schöne "grüne Gönninger Tal" näher kennen zu lernen. Das Projekt läuft ab 1.3.99 bis zu den Herbstferien (außer in den Schulferien). Treffpunkt ist der Nebenraum der St. Michael–Kirche (Im Ländle). Als Kostenbeteiligung wird eine Spende in Höhe von DM 50.– erbeten; eine Ermäßigung ist jederzeit möglich. Anmeldungen können beim Evangelischen Pfarramt abgegeben werden (Torstr. 20; Tel. 2365; Fax 60877).

Für die inhaltliche Gestaltung konnte Diplom–Biologe Bernhard Ziegler gewonnen werden. Träger ist die Evangelische Kirchengemeinde Gönningen. Auf ihren Impuls geht das Projekt zurück; nachdem sich im vergangenen Jahr der Kirchengemeinderat über die ökologischen Leitlinien der Württembergischen Landeskirche informiert hatte, wollte er auch vor Ort ein Angebot initiieren. Dafür hat sich vor allem Kirchengemeinderätin Ursel Nübel stark gemacht. In vorbereitenden Sitzungen, zu denen alle Vereinsvertreter und andere Institutionen am Ort eingeladen wurden, nahm dann das Kinderumweltprojekt Gestalt an. Es wird nun gefördert durch die Bezirksgemeinde Gönningen, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, dem Gesangverein, dem Handharmonika–Club, den Miniclubs, dem Schützenverein, dem Schwäbischen Albverein, der Turngemeinde und den Donauschwaben; außerdem wurde der Erlös des Gönninger Frauenfestes dem Projekt zur Verfügung gestellt. Und zuguterletzt haben sich auch die Töpferkreise unserer Kirchengemeinde mit einer stattlichen Summe aus ihrem Osterbasar beteiligt!

Ursel Nübel schreibt für die Initiatoren: "Liebe Eltern! Wir freuen uns, Ihren Kindern das Angebot machen zu können, die Natur in und um Gönningen unter fachlicher Anleitung zu erforschen! Wir wünschen den Kindern viel Spaß daran – und denken, daß sie dabei die Natur lieben lernen und Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur entwickeln können. Wir sehen dieses Projekt auch als ein kleines Zeichen, guter Zusammenarbeit in unserem Ort Gönningen – verschiedene Vereine und Einrichtungen haben dieses Angebot miteinander ermöglicht. Wir danken vor allem Herrn Diplom-Biologe Bernhard Ziegler für die fachliche Betreuung und Herrn Micha Herdtfelder vom Vogelschutzzentrum Mössingen für die Durchführung dieses Projekts! Und vielleicht nimmt Sie Ihr Kind sogar irgendwann mit auf Entdeckungsreise ..."

Micha Herdtfelder, der die Kinder in der ersten Zeit als Zivilsdienstleistender mitbetreute hat folgendermaßen zum Projekt eingeladen: "Liebe Kids! Warum sind die Wildbienen so wichtig, und was unterscheidet sie eigentlich von der Honigbiene? Um sie ganz aus der Nähe beobachten zu können, bauen wir eine Nisthilfe. Damit wir einige Vögel mehr mit Namen kennenlernen, wollen wir uns mit Ferngläsern auf die Lauer legen – und natürlich auch Nistkästen für unsere gefiederten Freunde herstellen! Das Leben des Froschkönigs und seiner Verwandten: Wie können wir den Tieren bei der gefährlichen Überquerung der Straßen auf dem Weg zu ihren Laichgewässern helfen? Streuobstwiesen: Viel mehr als auf den ersten Blick zu erkennen, ist in dieser schönen Landschaft versteckt. Ob wir im Herbst eigenen Apfelsaft pressen können? Fledermäuse kann man beobachten und sogar sprechen hören! Und was die kleinen Tiere im Winter machen werden, können wir uns auch schon einmal anschauen. Ich freue mich auf Dich – und unsere gemeinsamen Entdeckungen!"

Das Buch zum Projekt:
 
Dietmar Nill (Fotos)/Bernhard Ziegler (Text): Naturerlebnis Streuobstwiese, 2. A. Mössingen 1998, ISBN 3-933650-00-3, DM 36,80; Bezugsadresse DIGITALSKALAR, Gartenstr. 8, 72116 Mössingen, Tel. (07473) 24513, Fax (07473) 272505, EMail-Bestellung (Versandkostenanteil: DM 2.-).
 



 

Ausgangspunkt unserer Initiative waren die Ökologischen Leitlinien der Württembergischen Landeskirche, die wir in unserer Kirchengemeinderats-Klausur im Juli 1997 bearbeitet haben.

Beschluß im Rahmen des KGR-Tages am 19.7.97 über die Ökologischen Leitlinien

Der KGR beschließt auf dem Hintergrund seiner Beratungen während dieses Tages:

  • 1. Fragebogen ebök Das ebök wird mithilfe eines Fragebogens um eine Beratung gebeten; Kosten ca. DM 45.-. Verantwortlich ist KGR Nübel in Zusammenarbeit mit Herrn Haussecker und Herrn Architekten Frick.
  • 2. Intensivere Beratung durch das ebök Die Kosten für eine weitergehende Beratung durch das ebök werden durch Frau Nübel geklärt und stehen in der September-Sitzung zur Beratung. Besonders soll die Heizung im Gemeindehaus untersucht werden. Dazu ist auch ein Gutachten durch eine Heizungsbaufirma einzuholen.
  • 3. Heizung Kirche Die Heizungssituation in der Kirche soll mithilfe von Herr Keßler, Energieberater beim OKR, begutachtet werden. Veranlaßt wird dies durch Herrn Wagner in Absprache mit KGR Nübel.
  • 4. Fortbildung für MesnerInnen, HausmeisterInnen … Der KGR bittet den Kirchenbezirk für entsprechende Fortbildungsangebote zu sorgen; unser Mitarbeiterinnen werden zur Wahrnehmung dieser Fortbildung verpflichtet. Pfr. Behrend wird dies weiterleiten.
  • 5. Umweltbeauftragte Frau Nübel wird durch den KGR zur Umweltbeauftragten unserer Kirchengemeinde gewählt und im Erntedank-Gottesdienst vorgestellt. Sie wird zeitlich befristet die Projektgruppe leiten und bei KGR-Beschlüssen die ökologischen Implikationen im Blick behalten.
  • 6. Begleitgruppe Umweltbeauftragte Frau Nübel beruft eine kleine Begleitgruppe, die sie in ihrer Arbeit unterstützt. Herr Wagner wird mitleitend daran teilnehmen.
  • 7. Bezirksbeauftragter Der KGR bittet den Kirchenbezirk, eine/n Umweltbeauftagte/n zu berufen. Pfr. Behrend wird dies weiterleiten.
  • 8. Distrikt Die Kirchengemeinde bemüht sich um Zusammenarbeit im Distrikt (Gomaringen, Bronnweiler, Ohmenhausen). Pfr. Behrend wird dazu Kontakte mit den Gemeinden aufnehmen.
  • 9. Jugend-Naturschutz-Projekt In Zusammenarbeit mit örtlichen Sachverständigen und Herr Forstrat Spohn soll versucht werden, ein Jugend-Umwelt-Projekt zu initiieren, das sich mit den Grünanlagen der Kirchengemeinde befaßt. KGR Nübel und Mauser werden mit Pfr. Behrend dazu einladen.
  • 10. Bildungsarbeit Die Projektgruppe wird versuchen, im Anschluß an den Abend mit Pfr. Maile am 19.9. einen weiteren Abend zu den ökologischen Aussagen des "Sozialwortes der Kirchen" zu initiieren.

Der KGR beschließt einstimmig die angegebenen Punkte.




 
Zwischenergebnis Januar 99
     
  • Frau Nübel nimmt ihre Tätigkeit als Umweltbeauftragte im Kirchengemeinderat auf; ab Juli wird beispielsweise der Gemeindebrief auf Recycling-Papier gedruckt.
     
  • Herr Konrad Wagner wird durch den Kirchenbezirksausschuß zum ersten Umweltbeauftragten eines württembergischen Kirchenbezirks berufen.
     
  • Zwei vorbereitende Sitzungen und "unzählige" Telefonate und Gespräche bringen das Kinderumweltprojekt auf den Weg.
     
  • In Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde wird am 10. Juli 98 ein Gesprächsabend über das Sozialwort der Kirchen und dessen ökologische Aussagen und am 8. Oktober ein Abend über die ökologische Steuerreform angeboten; ein dritter Abend wird Einblicke in das fernen Brasilien geben (geplant für 19. Juni, mit Willi Hoss). Die Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im Ev. Gemeindehaus statt.
     
  • Energie- und Reinigungsfragen bezüglich unserer Häuser wurden angegangen; ihnen muß aber noch konsequenter nachgegangen werden.
     
  • Gemeinsam mit Albverein, Bezirksgemeinde und katholischer Gemeinde konnten wir den Umweltgedanken ein Stück weit zum Gönninger Jahresthema machen (gemeinsame Veröffentlichung der Veranstaltungen im örtlichen Mitteilungsblatt vom 22.4.98) - das wird auch von der Presse (GEA-Berichte u. a. am 27.4.98) beachtet. Da der Gönninger Bezirksgemeinderat ökologische Fragen schon seit langem intensiv berät, stießen wir mit unseren Überlegungen auf offene Ohren; die Bezirksgemeinde hatte bereits eine Ausstellung zum Thema "Streuobstwiesen" und die Markungsputzede geplant.
     
  • Natürlich wurden unsere Überlegungen (und Umwelt-Tips) im Gemeindebrief veröffentlicht: siehe STICHWORT-Seite.
     
  • Schön ist es, daß sich an das Kinderumweltprojekt auch Aktivitäten angliedern lassen: Pflege einer Streuobstwiese im Oktober 98, Projekt-Präsentation im Erntedank-Gottesdienst der ev. Kirchengemeinde 98, ...
     
  • Im Juli 1998 erhält das Kinderumweltprojekt eine erste öffentliche Anerkennung: Im Rahmen des Umweltwettbewerbes des Reutlinger Landkreises eine Anerkennung.
     
  • Und im Januar 99 dann der Erste Preis im Umweltwettbewerb der Stadt Reutlingen (Kategorie Schule, Kinder, Jugend)!
  • Und im Frühjahr 99 ein Erster Preis im Umweltwettbewerb der Zwiefalter Brauerei!