Gemeindebrief 1/2002

Konfirmation 28.4.2002

Albers - Stefan Bader - Marc Brankatschk - Julia Castro - Sarah Deh - Verena Detzel - Franziska Dürl - Jasmin Faupel - Markus Fetzer - Lars Förster - Bianca Gaisser - Leonie Gerstlauer - Felix Hornung - Henrik Junger - Julia Kasper - Katharina Naumann - Felix Oelke - Sabrina Omasta - Jana Pahl - Alexander Pflaum - Sebastian Potzel - Tobias Raisch - Hannes Ramolla - Maximilian Räuber - Christian Rempfer - Sebastian Rempfer - Astrid Rilling - Claudio Schwarz - Nadja Stumpp - Olga Thissen - Hanna Unger - Michael Wagner - Patrick Wurster - Johannes Zirngibl

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In dieser Ausgabe:

Konfirmationsjahrgang 1940 ...
Alltags-Konfirmationen ...
Intervew mit Konfirmanden ...
Konfis-Freizeit 2002 ...
Wie geht's weiter - unsere Jugendgruppen ...
Auf nach USA ...
Daniela Hettler - unsere Kirchengemeinderätin für die Jugendarbeit ...
Umwelt-Tipp Nr. 11 ...
Gitarrekreis verabschiedet sich ...
Infos zum Kirchgeld ...
Termine - Treffs - Kontakte ...




Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

wie es heute ist mit dem Konfirmanden-Unterricht, dazu möchten wir Ihnen in dieser Ausgabe des Gemeindebriefs einiges erzählen. Wie war es aber damals? Viele von Ihnen haben noch eigene Erinnerungen. Unser Gemeindeglied Heinz Wagner, Konfirmationsjahrgang 1940, haben wir befragt, was ihm noch gegenwärtig ist:

Herr Wagner, Ihr Enkel wird in diesen Tagen durch Pfarrer Alexander Behrend konfirmiert. Welcher Pfarrer war zu Ihrer Konfirmanden-Zeit hier?

"Das war Pfarrer Ernst Schüle, der Vater des späteren Pfarrers Ulrich Schüle."

In diesem Jahr haben wir 36 junge Leute im "Konfis", wie groß war Ihr Konfirmandenjahrgang?

"Wir waren ebenfalls knapp vierzig Konfirmandinnen und Konfirmanden."

Warum haben Sie sich konfirmieren lassen – das war in dieser Zeit vielleicht nicht ganz selbstverständlich?

"Damals ließ man sich konfirmieren, weil der Jahrgang dran war. Wir waren alle in der 7. Klasse. Gefragt wurde man eigentlich nicht. Wir sind in einer politisch schlechten Zeit aufgewachsen. Die Bindung zur Kirchengemeinde war deshalb schwierig. Und heute bin ich froh, dass ich konfirmiert wurde. Ich fühle mich in unserer Kirchengemeinde einfach aufgehoben."

50 Jahre nach der Konfirmation wird die Goldene Konfirmation gefeiert. Wie war das bei Ihnen?

"Unser Jahrgang feierte diesen Tag nicht. Das war 1990 noch nicht üblich. Mittlerweile hat dieses Fest ja schon fast Tradition in unserer Gemeinde."

Was können Sie unseren heutigen Konfirmandinnen und Konfirmanden mit auf den Weg geben?

"Nach so vielen Jahren möchte ich im Rückblick den Konfirmandinnen und Konfirmanden raten, bei der Kirchengemeinde zu bleiben, denn für den späteren Lebensweg ist das einfach wichtig."

Wir freuen uns, wenn Sie mit diesem Gemeindebrief selbst ein wenig auf Erinnerungs-Reise gehen – vielleicht auch mit der Frage im Hinterkopf, was der Glaube heute für Sie bedeutet. Glaube verändert sich schließlich auch nach der Konfis-Zeit und will immer wieder neu überdacht und gefunden werden.

Herzlichst, Ihr Alexander Behrend, Pfarrer,

mit Grüßen vom ganzen Redaktionsteam

Liebe Konfirmandin, lieber Konfirmand!

"Die Konfirmation findet nur einmal im Leben statt. Insofern hat sie für mich eine große Bedeutung", so drückt es Hannes im Interview aus, das du auf den nächsten Seiten lesen kannst. Die ganze Gemeinde wünscht dir von Herzen einen Gottesdienst, der dir gut tut, und ein Familienfest so recht nach deinem Geschmack! Genieße es, im Mittelpunkt zu stehen! Und genieße es, dass viele Menschen mit dir auf dem Weg sind und sich freuen, dass es dich gibt! Und genieße die Nähe Gottes zu dir: Er segnet dich und verspricht dir, bei dir zu bleiben!

"Die Konfirmation findet nur einmal im Leben statt." – Das stimmt schon, aber auch nicht ganz. Denn die Konfirmation ist für mich auch so etwas wie das lange vorbereitete Referat in der Schule: Wenn das das einzige Mal im Jahr ist, wo du den Mund auf machst, wird das nix mit Erfolg in der Schule. Auch unterm Jahr muss man mal den Schnabel aufmachen, mitdenken, sich zu Wort melden.

Deine Konfirmation wird sicherlich ein besonderer Tag für dich werden! Aber es ist halt wie mit dem Referat: Auch an den normalen Tagen muss man sich Gedanken machen und sich zu Wort melden. Ok, ok – natürlich weiss ich auch als "Grufti" noch, dass das auf dem Schulhof und in der Clique nicht so ohne ist, zu der Sache mit Gott zu stehen.

Aber wir haben in unserem Konfis-Jahr miteinander gespürt, dass Gott kein Spielverderber und Miesepeter ist, sondern einer, der uns hilft, dass unser Leben gelingt. Und dazu gehört, dass man zu der Sache mit Gott steht: Mund auf, wenn einer niedergemacht wird, weil er irgendwie "anders" ist! Mund auf, wenn Lehrer oder Eltern einen nur noch an den Schulleistungen messen! Und nicht weghören und wegschauen, wenn anderen weh getan wird! Und dann – ab und zu und da, wo möglich – sagen, warum man das Leben so und nicht anders angeht!

"Die Konfirmation findet nur einmal im Leben statt." – Das stimmt schon, aber zugleich wünsche ich dir noch viele weitere "Alltags-Konfirmationen", bei denen dein Glaube stärker und dein Vertrauen auf Gott fester wird!

Herzliche Grüße, dein

Alexander Behrend, Pfarrer

"Rückblick" - Wie ging’s euch im "Konfis"?

Dietrich Birkenhofer interviewt Konfirmandinnen und Konfirmanden

Eine Gruppe mit 36 Jungen und Mädchen, im "besten Alter" von 13, 14 Jahren – geht das überhaupt? So ging es Pfarrer Alexander Behrend nach dem Anmeldeabend im Juni vergangenen Jahres, als der Saal im Gemeindehaus zum Bersten gefüllt war mit Konfis, Eltern und Mitarbeitern. Und natürlich mußte man sich bald darauf Gedanken machen, ob man nicht auch im Blick auf den Konfirmations-Gottesdienst trotz unserer riesigen Kirche die Gruppe teilen müsse. Fast alle sprachen sich eindeutig dagegen aus! Und dass es dann tatsächlich mit einer solch großen Gruppe ging, hing mit den Jugendlichen selbst zusammen, die motiviert und engagiert dabei waren. Und es hing natürlich mit unserer sechsköpfigen Mitarbeiter-Gruppe der Konfis-Begleiter zusammen: ein Ex-Konfirmand und fünf Ex-Konfirmandinnen aus dem vorigen Jahrgang, die Kleingruppen leiteten, bei praktischen Tätigkeiten zur Hand gingen oder auch einfach dabei waren an den Nachmittagen. Ohne sie wäre das Experiment "Konfis02" gescheitert! Mehr dazu unter konfis.EKGGoenningen.de! Aber "Wie ging’s euch denn nun im Konfis?" Dietrich Birkenhofer im Gespräch mit Sarah Deh, Sabrina Omasta, Hannes Ramolla, Olga Thissen und Michael Wagner.

Ihr kommt gerade von eurer Wochenend-Freizeit in Tieringen zurück …

Michael: Ich fand‘s sehr interessant und lustig! Vor allem die Abende waren richtig witzig und das Essen viel besser, als manche uns vorher erzählt haben!

Sabrina: Ja, das Wochenende war richtig gut. Wir haben uns alle super verstanden – und das reine Lernen stand eher an zweiter Stelle ...

Sarah: Es war aber einfach zu kurz. Und übrigens war es ja wirklich nicht "nur" Freizeit!

Hannes: Ich fand das Wochenende auch klasse: Die Betreuer waren nett, man hatte genügend Freizeit und der Pfarrer gute Ideen.

Olga: Wir hatten genügend Freizeit und einfach viel Spaß!

Welche Bedeutung hat die Konfirmation für euch ganz persönlich?

Sabrina: Für mich ist die Konfirmation ein Zeichen dafür, dass ich zu meinem Glauben stehe und mich dazu bekenne.

Sarah: Ja, so sehe ich das auch: Ich bekenne mich zu meinem Glauben und fühle mich nach der Konfirmation sicher erwachsener.

Hannes: Die Konfirmation findet nur einmal im Leben statt. Insofern hat sie für mich eine große Bedeutung.

Michael: Das Gefühl, zur Gemeinde zu gehören und noch näher bei Gott zu sein, ist schön!

Olga: Konfirmation ist natürlich irgendwie auch Tradition, aber durch die Konfirmation bekenne und festige ich meinen Glauben.

Oft wird gesagt, nur wegen der vielen Geschenke läßt man sich konfirmieren. Sarah: Das stimmt schon ein bisschen, aber zur Konfirmation gehören auch noch andere Dinge wie das Wiedersehen alter Freunde.

Hannes: Das ist sicher einer der Hauptgründe für die Konfirmation. Aber nicht alle sind nur auf das Geld aus. Nach einiger Zeit macht der Konfis auch Spaß und man muss sich nicht mehr zwingen, dort hinzugehen. Man entdeckt bald die eigentlichen Gründe!

Olga: Ich finde es auch toll, dass man Leute von früher trifft oder neue Leute kennenlernt.

Michael: Es gibt Wichtigeres als Geschenke. Man lernt etwas über den Glauben, Gott und die Bibel.

Sabrina: Das mit dem Geld mag auch ein Grund sein. Ich finde es aber vor allem schön, beim Konfis mit den Leuten zusammen zu kommen, mit denen man schon im Kindergarten oder in der Grundschule war.

In unserer Landeskirche sind ja seit Neustem auch Kinder und Jugendliche zum Abendmahl eingeladen. Habt ihr schon vor der Konfirmation am Abendmahl teilgenommen?

Hannes: Ja, aber nur im Konfisunterricht.

Olga und Sarah: Unseren Konfistag im Herbst haben wir mit einer Abendmahlsfeier abgeschlossen.

Michael: Ich war auch schon in einem Gemeindegottesdienst beim Abendmahl.

Sabrina: So ist das bei mir auch.

Hat euch am Konfirmationsunterricht etwas besonders gut gefallen?

Olga: Es ist die Art und Weise wie Pfarrer Behrend den Konfirmationsunterricht gestaltet. Der Unterricht ist lustig und wir machten nicht nur langweilige Aufgaben, sondern redeten und lachten viel.

Michael: Mir gefiel besonders die Vorbereitung der Unterrichtsstunden und die Vortragsweise von Pfarrer Behrend. Die Gestaltung der Stunden war sehr gut.

Sabrina: Mir gefiel gut, dass alles so locker ablief. Ich freue mich, mit den anderen zusammen zu sein.

Sarah: Das Zusammentreffen mit alten Freunden war auch mir sehr wichtig.

Hannes: Zwei Dinge möchte ich anführen: Erstens: Man musste nicht viel auswendig lernen und Zweitens: Mir gefiel, wie Herr Behrend die Inhalte vermittelte.

Nach einem Jahr Konfis: Was könnte anders oder besser sein?

Michael: Da fällt mir nichts ein, was groß zu verbessern wäre. Herr Behrend macht alles toll!

Sarah: Aber die Konfisreizeit könnte länger sein.

Hannes: Und vielleicht sollte man eine so große Gruppe doch teilen.

Olga: Mir hat eigentlich alles gefallen.

Sabrina: Im Großen und Ganzen war alles toll. Im Nachhinein könnte die Zeit ruhig langsamer vergehen. Die Konfirmanden könnten eigentlich stärker am Gottesdienst mitwirken und ihn mitgestalten.

Wollt ihr nach der Konfirmation weiter Kontakt zur Kirchengemeinde halten?

Sabrina: Ich denke schon. Ich möchte auf jeden Fall Konfisbegleiterin werden.

Sarah: Ja, ich habe mir auch schon überlegt, Konfisbegleiter zu werden.

Hannes: Kontakt zur Gemeinde? Ich sage: "Wahrscheinlich ja". Aber erst mal muss ich mich mal von der Konfirmation erholen …

Olga: Da bin ich mir noch nicht so sicher. Natürlich werde ich weiterhin zur Kirche gehen. Ich weiß aber noch nicht, ob ich Aufgaben übernehmen will oder kann.

Michael: Natürlich will ich dabei bleiben, weil ich noch mehr Personen kennen lernen möchte.

"Einblick" - Wie läuft eigentlich eine "Konfis-Freizeit"?

Einblicke geben Melanie Albers, Verena Detzel und Markus Fetzer

Am Freitag, 1. März, kamen wir gegen 16.00 Uhr im Haus Bittenhalde in Tieringen an. Dort bezogen wir die Zimmer und trafen uns dann zur ersten Runde zum Thema "Ja, was glaubst du denn …" im Gruppenraum. Wir spannten ein Netz über uns, sprachen gemeinsam das Glaubensbekenntnis und erörterten die einzelnen Teile davon. Anschließend gab‘s Abendessen. Um 20.30 Uhr war "Movie-Time" angesagt. Die von uns in Gruppen erstellten "Fernsehwerbe-Spots" zum Thema Glauben wurden präsentiert und der anschließende Film "Der Schuh des Manitu" war ein Erfolg.

Am Samstag begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück um 8.15 Uhr. Dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt und machten eine Art Lernzirkel: der Glaube von Stars und Spitzensportlern, das Glaubensbekenntnis, unser eigener Glaube … waren die Themen. Dabei halfen uns die Konfis-Begleiter, die Material gesammelt hatten. Nach einem guten Mittagessen hatten wir erst einmal eineinhalb Stunden Pause. Weiter ging es mit einem Geländespiel, das von den Leitern des Jugendkreises "Skywalker" vorbereitet worden war. Wer nun anschließend immer noch nicht genug hatte und Lust sich abzukühlen, konnte das im nahe gelegenen Hallenbädle tun. Abendessen gab es wie mittlerweile gewohnt um 18.15 Uhr. Danach trafen wir uns im Gruppenraum und kämpften dort um den "Großen Preis" – eine Art Quiz, bei dem man Fragen beantworten oder auch selbst was tun muss. Am Ende des Spiels und somit auch des Abends, bekamen wir alle denselben Preis.

Sonntag: Nach dem Frühstück zur gewohnten Stunde trafen wir uns im Gruppenraum. Dort teilten wir uns in Gruppen auf und bereiteten unseren Gottesdienst mit Fürbitten und allem anderen vor und feierten ihn dann natürlich auch. Im Anschluss an den Gottesdienst packten wir unsere Sachen und räumten auf. 12.15 Uhr genossen wir unser letztes Mittagessen und wurden dann gegen 13.00 Uhr von unseren Eltern abgeholt.

Auch im Namen aller Konfirmandinnen und Konfirmanden wollen wir uns recht herzlich bei unserem Pfarrer Alexander Behrend und Diakon Andy Kopp sowie bei den Konfis-Begleitern für die gelungene Freizeit bedanken! Und natürlich auch bei den Leitern des Jugendkreises "Skywalker" für das aufregende Geländespiel!

Wie geht’s weiter, liebe Konfis?

Infos aus unserer Jugendarbeit - natürlich nicht nur für die Konfirmandinnen und Konfirmanden

Zur Zeit hat die Gönninger Kirchengemeinde zwei Jugendkreise. Beide finden mittwochs im Wechsel statt, jeweils von 19.00 Uhr bis etwa 20.30 Uhr, je nach Programm. Treffpunkt: Untergeschoss des Gemeindehauses. Beide Kreise versuchen, Jugendliche in eine Gemeinschaft einzugliedern. Und hier die beiden "Steckbriefe" der Jugendkreise:

Jugendkreis Reset

Die Teilnehmer sind zwischen 18 und 20 Jahren alt. Der schon länger bestehende Jugendkreis Reset befasst sich zur Zeit mit dem Thema: "Gott, Jesus, Bibel"; dabei nutzen wir die Anregungen aus dem Buch "Lichtstrahlen". Natürlich reden wir nicht nur! Wir unternehmen auch gern mal was: wie beispielsweise Eislaufen gehen oder Kochen.

Infos bei Peter Hettler,

Tel. (07072) 60960.

Jugendkreis Skywalker

Auch der Jugenkreis Skywalker (Alter: ab ca. 14 Jahre) unternimmt vieles miteinander; ein Höhepunkt war letztes Jahr der Besuch des Jugendsonntags in Stuttgart. In der näheren Zukunft hat der Jugendkreis Skywalker vor, sich intensiver mit der Bibel zu beschäftigen! Wie, das wird noch nicht verraten – allerdings wird es garantiert nicht langweilig!

Infos bei Nadine Digel,

Tel. (07072) 4425.

Natürlich freuen sich beide Jugendkreise über interessierte Jugendliche, die mal rein schauen wollen! Also wenn ihr Lust habt: Nur keine Hemmungen!

Wir freuen uns auf euch, eure Nadine Digel

Auf nach Amerika … hieß es 1999 und 2001 ...

… und in diesem Jahr hätten wir gern eine Jugendgruppe im "Gegenbesuch" aus unserer Partnergemeinde St. Luke’s/Ann Arbor bei uns begrüßt. Die Nachwehen des 11. September sind immer noch zu spüren – und so wird in diesem Jahr nichts aus einem Trip aus Michigan hierher ins Schwäbische. Doch wir hoffen auf 2003 und: "We keep in contact!" – "Wir bleiben in Kontakt!"

Unsere Frau für die Jugend -

Ein "FAZ-Fragebogen" für Daniela Hettler, neue Kirchengemeinderätin mit Schwerpunkt Jugendarbeit

Sechs neue Kirchengemeinderätinnen und -räte gibt es seit November letzten Jahres in unserer Gemeinde, die Sie natürlich auch ein wenig näher kennen lernen sollten. Deshalb beginnen wir mit einer Reihe, die Daniela Hettler eröffnet. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern, und von Beruf Erzieherin. Im Kirchengemeinderat ist ihr Aufgabenschwerpunkt die Jugendarbeit; die Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde hat sie in den letzten Jahren zusammen mit ihrem Mann Peter maßgeblich voran gebracht.

Haben Sie ein Vorbild?

Mein Vorbild ist meine Patentante, die trotz vieler schwerer OPs und Krankheiten Lebensmut zeigt, Stärke und eine intensive Beziehung zu Gott.

Welche besonderen Eigenschaften würden Sie gerne besitzen?

Mehr Gottvertrauen, einen größeren Optimismus, die Geduld mir mehr Zeit zu nehmen und abwarten zu können.

Welcher Traum sollte mal für Sie in Erfüllung gehen?

Ein Lottogewinn, der mich für ein Sabbatjahr unabhängig macht. Leider spiele ich nicht Lotto.

Ihre Lieblingsbeschäftigung (wenn Sie viel Zeit haben)?

Kreativ sein, wenn ich etwas mehr Zeit hätte. Weiterbilden, wenn ich viel mehr Zeit hätte.

Wie heißt Ihr Konfirmationsspruch?

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?" (Psalm 27,1)

Ihr Lieblingskirchenlied?

Hab‘ ich nicht, aber seit der Ordination von Pfarrer Joachim Ruopp ist es aus dem Evangelischen Gesangbuch die Nummer 184, das gesungene Glaubensbekenntnis.

Ihr Lieblingskomponist?

Keine Ahnung.

Welche Musikart lieben Sie besonders?

Gregorianische Gesänge berühren mich besonders. Aber auch bei modernen Lobpreisliedern singe ich gerne mit, um Gott zu loben.

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Leider lese ich zu wenig um hier einen Namen nennen zu können!

Ihr Lieblingsfilm?

Ich liebe Filme mit einer tiefen Aussage oder die psychologisch interessant sind.

Ihr Lieblingstier?

Unser Kater Joey. Er tut und lässt, was er mag.

Ihre Lieblingsblume?

Die "Rose von Jericho".

Ihre Lieblingsfarbe?

Alle erdenen Naturtöne

Ihre Lieblingssportart?

Geräteturnen.

Ihr Lieblingssportler?

Alle Sportler, die nicht nur den Sport sehen, sondern überhaupt "leben".

Ihre Lieblingsnamen?

Wunderschöne biblische Namen, aber die sind heute einfach nicht angebracht. Wer will schon Timotheus ("Ehre Gott!") heißen?

Welches Bauwerk bewundern Sie am meisten?

Jedes, das gebaut wird und stehen bleibt!

Welche Errungenschaft der Menschheit halten Sie für die wichtigste?

Der Beherrschung des Umganges mit Feuer! (Mein dreijähriger Sohn ist da der gleichen Meinung.)

Welche menschliche Errungenschaft halten Sie für überflüssig?

Den "Eierschalen-Sollbruch-Verursacher".

Welches Elend auf der Welt würden Sie sofort abschaffen?

Da weiß ich nicht wo anfangen. Zum Glück liegt das nicht in meiner Macht.

Welche Stunde am Tag ist Ihnen die liebste?

Die Zeit nach 20.00 Uhr. Da komme ich zur Ruhe und da kann ich zurückblicken auf das Tagesgeschehen, auf mich selbst, auf die Beziehungen zu den Allernächsten, zu Gott und zu meinem Mann.

Ihr augenblickliches Lebensmotto?

Ich halte es wie Beppo, Straßenkehrer aus "Momo". Denk nie an die ganze Straße, nur an den nächsten Schritt: Atemzug, Schritt und Besenstiel … dann macht es Freude … und plötzlich merkt man, dass man die ganze Straße gemacht hat ohne aus der Puste zu kommen. ◄

Unser Umwelt–Tipp (Nr. 11)

"Wussten Sie, dass ... " von Ursel Nübel

Ursel Nübel ist im Kirchengemeinderat u. a. für Umweltfragen zuständig. In dieser Funktion nimmt sie die "alte Tradition" unserer Umwelt-Tipps wieder auf, die bis ins Jahr 2000 Konrad Wagner verantwortet hatte.

Wussten Sie, dass 20% der Weltbevölkerung in den Industrieländern 75% der gesamten Energie verbrauchen ?

Wussten Sie, dass unsere Privathaushalte mit 40% am Energieverbrauch beteiligt sind?

Wussten Sie, dass Energiesparen schon beim Kauf von Geräten beginnt?

Deshalb mein Tipp: Achten Sie auf den Strom- und Wasserverbrauch der Geräte. Der etwas höhere Anschaffungspreis eines sparsamen Gerätes ist nach wenigen Jahren durch die Strom- und Wasserkosten aufgewogen. Über die Lebensdauer des Gerätes werden einige hundert Euro gespart. ◄

Gönninger Gitarrenkreis

Nach über sieben Jahren verabschieden wir uns als Kreis aus dem Gönningen Gemeindeleben. Gerne trafen wir uns zum Üben im Gemeindehaus. Das Mitgestalten der verschiedenen Gottesdienste hat uns Spaß gemacht – war es doch immer wieder eine Herausforderung für uns.

Vielen Dank!

Herzlichst, Ihre Adelheid Schönig

"Kirchgeld" - oder: Informationen und ein herzliches Dankeschön

von Kirchenpflegerin Beate Heissel

Wir möchten Ihnen auch in diesem Jahr sehr herzlich danken, dass Sie die Arbeit Ihrer Kirchengemeinde durch Ihr Kirchgeld oder Ihre Kirchensteuer unterstützen! Falls Sie Lohn- oder Einkommenssteuer entrichten, führen ja die staatlichen Stellen den Einzug der Kirchensteuer als (übrigens von der Kirche bezahlte) Dienstleistung gegenüber Ihrer Landeskirche durch. Falls Sie auf diesem Wege keine Kirchensteuer zahlen, bitten wir Sie – falls Sie in entsprechenden wirtschaftlichen Verhältnissen leben – um ein Kirchgeld in Höhe von € 1.- pro Monat. Durch Kirchensteuer und Kirchgeld (das direkt Ihrer Gönninger Kirchengemeinde zugute kommt) unterstützen Sie die vielfältigen Aufgaben, die unsere Gemeinde übernommen hat. In diesem Gemeindebrief führen wir Ihnen ja besonders die Arbeit mit der Jugend vor Augen.

Und hier noch einige Informationen zum Thema Kirchgeld:

Kirchenmitglieder über 18 Jahre, die selbst oder beim Ehepartner keine Kirchensteuer zahlen, bitten wir, ihren Beitrag zur Finanzierung der vielfältigen kirchlichen Aufgaben über das Kirchgeld zu leisten. Das Kirchgeld beträgt (auch bei Ehepaaren) im Jahr € 12.-. Nicht kirchgeldpflichtig sind Personen, die Sozialhilfe erhalten oder in ähnlichen wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Für weitere Informationen erreichen Sie mich unter Telefon 2365 (di., mi., fr. am Vormittag). Das Konto Ihrer Ev. Kirchengemeinde: Kreissparkasse Reutlingen (BLZ 640 500 00), Nr. 91569. Sie können ggf. den beiliegenden Zahlschein verwenden!

Termine – Treffs - Kontakte

So

28.

April

9.30

Kirche

Konfirmations-Gottesdienst

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Do

2.

Mai

–

ab Rathaus

Ausflug der Jüngeren Senioren nach Hohenheim

So

5.

 

9.30

Kirche

Abendmahls-Gottesdienst mit den
Neu-Konfirmierten

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Do

9.

 

9.30

Kirche

(Chorraum)

Gottesdienst am Tag der Himmelfahrt des Herrn

So

12.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst (6. Sonntag nach Ostern)

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Do

16.

 

14.30

Gemeindehaus

Kaffeestündle mit den Kindern des "Wolpertinger Zirkusprojekts"

 

 

 

20.00

Gemeindehaus

Gesprächskreis zu Predigttexten

Fr.

17.

 

20.00

Gemeindehaus

Öffentliche Sitzung des

Kirchengemeinderats

So

19.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst am Heiligen Pfingstfest

(Taufen)

Mo

20.

 

9.30

Kirche

(Chorraum)

Gottesdienst
am Zweiten Pfingstfeiertag

So

26.

 

9.30

Kirche

(Chorraum)

Gottesdienst am

Dreieinigkeitsfest

So

2.

Juni

9.30

Kirche

(Chorraum)

Gottesdienst am 1. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest (SndD)

Mi

5.

 

20.00

Gemeindehaus

Informationsabend zur Konfirmation 2003

Do

6.

 

–

ab Rathaus

Ausflug der Jüngeren Senioren zum Dreifaltigkeitsberg

 

 

 

20.00

Kirche

Ausstellungseröffnung: Archäologie und Baugeschichte unserer Kirche

So

9.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst (2. SndD; Abendmahl)

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Di

11.

 

–

Kirche

Lokschuppen-Benefiz-Konzert mit dem Gönninger Gospelchors, Revital Herzog und Thomas Felder

Fr-So

14.-

16.

 

–

Haus Birkach

(Stuttgart)

Tagung des Kirchengemeinderates unserer Gemeinde

So

16.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst (3. SndD)

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Do

20.

 

14.30

Kirche/
Gemeindehaus

Kaffeestündle – Beginn in der

Kirchenausstellung

So

23.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst (4. SndD; ggf. Taufen)

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

Fr

28.

 

–

Kirche

Konzert mit dem russischen Chor "Swetotsch"

So

30.

 

10.00

Gemeindehaus

Nachbarschafts-Gottesdienst Bronnweiler-Gönningen-Ohmenhausen im Garten des Gemeindehauses

(Ausweichmöglichkeit Kirche)

Do

4.

Juli

–

ab Rathaus

Tagesausflug der Jüngeren Senioren nach Creglingen

So

7.

 

9.30

Kirche

Gottesdienst (6. SndD)

 

 

 

9.30

Gemeindehaus

Kindergottesdienst

So

14.

 

11.00

Roßberg-Wiese

Ökumenischer Gottesdienst beim Roßbergwiesenfest der kath.

St. Michael-Gemeinde

Do

18.

 

14(!).00

ab Gemeindehaus

Kaffeestündle auf dem Roßberg, mit Wolfgang Ziegler:

"Gönninger Haus-Namen"

So

21.

 

10.00

Gemeindehaus

Gottesdienst zum Auftakt des Gemeindefestes (Ausweichmöglichkeit Kirche)

Sa

27.

 

18.00

Kirche (Chorr.)

Gottesdienst (9. SndD)

Bitte beachten Sie die wechselnden Gottesdienstzeiten während der Sommerferien!