Gemeindebrief 2/1999

Sommer


Symbol: Gönninger Kirche



In dieser Ausgabe:

Editorial ...
Wenn das Selbstverständliche zu etwas Besonderem wird ...
Lothar Brankatschk - Hobbyastronom ...
Kinderkirche - Doro Rutow gewährt Einblicke ...
Umwelt-Tip Nr. 7 ...
Gesprächskreis ab Herbst 99 ...
Seniorenfreizeit im Herbst 99 ...
Termine Sommer/Herbst ...
Hausmeister/in-Stelle ...
Unterstützen Sie die württembergische Diakonie ...
Jugendliche unserer Gemeinde auf dem Kirchentag ...
"Bäume der Hoffnung - Machen Sie mit! ...
Brücke auf Madagaskar fertig gestellt ...
Cassettendienst ...
Ausbildungsvikar in unserer Gemeinde ...
Organist Weiß hat aufgehört ...
Gönninger "Millenniums-Konfis" ...
"Glaube global" - Unterstützung für die St. Petersburger Katharinen-Gemeinde ...
...




Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

Natürlich wirft auch auf unseren Sommer-Gemeindebrief die Sonnenfinsternis am 11. August Ihren Schatten ... Das Titelbild und die Gedanken auf der gegenüberliegenden Seite sollen Sie auf dieses großartige Erlebnis einstimmen. Unser Interview auf den Seiten 4 und 5 mit einem unserer Gemeindeglieder, dem Hobbyastronomen Lothar Brankatschk, gibt Ihnen weitere interessante Informationen.

"Einblick" in die Kinderkirche gibt Doro Rutow, und unser Jugendkreis läßt Sie an seinem Kirchentags-Besuch teilhaben (Seite 4 und 11).

Gleich zum Mitmachen laden wir Sie auf Seite 12 ein - der sog. Jahrtausendwechsel, das Jahr 2000, steht kurz bevor. Auf Seite 12 stellen wir Ihnen eine erste Aktion vor, bei der Sie sich einbringen können!

Besonders hinweisen wollen wir Sie auf einen neuen Service unserer Gemeinde: einen Cassettendienst für ältere Menschen, die unsere Gottesdienste nicht mehr besuchen können, aber in Kontakt bleiben wollen ¼ mehr auf Seite 13.

Und natürlich haben wir wieder eine reichhaltige "Speisekarte" für die nächsten Wochen für Sie zusammengestellt (beachten Sie dazu bitte die farbigen Mittel-Seiten).

Eine angenehme Sommerlektüre

wünscht Ihnen Ihr Redaktionsteam!

Wenn das Selbstverständliche zu etwas Besonderem wird

"Schwarze Sonne" über Gönningen am 11.8.99

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das meiste im Leben nehmen wir meistens und die meiste Zeit für selbstverständlich. Leben und Auskommen zu haben, Gesundheit und Freunde - wie wertvoll und wie wenig selbstverständlich all das ist, spüren wir erst dann, wenn es anders kommt ¼

Dasselbe ist es mit dem Sonnenlicht: Etwas vom Selbstverständlichsten der Welt! Selbstverständlich und zugleich die Grundlage für alles Leben auf unserem Planeten. Im wohltuenden Rhythmus von Tag und Nacht, wärmend und verläßlich bescheint die Sonne uns und ermöglicht so das Leben auf der Erde - wohl das einzige Leben in der unbegrenzten Weite des Alls.

Erst wenn es anders kommt, wird das Selbstverständliche zu etwas Besonderem. So geschieht es am 11. August, wenn Sie aus Ihrem Küchenfenster oder auf dem Roßberg (mit gut geschützten Augen natürlich!) zuschauen können, wie der Mond die eigentlich doch viel größere Sonne verdeckt, es merklich abkühlt, die Vögel ihren Gesang verstummen lassen und sich Blüten schließen. Und falls es bewölkt sein sollte, dann wird dieser mittägliche "Sonnenuntergang" trotzdem einen Eindruck bei Ihnen hinterlassen, den Sie nicht mehr vergessen werden. Schließlich ist es längst nicht jeder Generation vergönnt, am eigenen Wohnort eine totale Sonnenfinsternis zu erleben.

Das Selbstverständliche wird zu etwas Besonderem: Manchmal werden einem die Augen geöffnet - für das Geschenk des Lebens, für das Glück, Freunde zu haben, für den Glauben, der einen trägt. Vielleicht ist uns manchmal Gott schon zu selbstverständlich geworden - wie die Sonne, die uns jeden Tag scheint, ohne daß wir es groß beachten (außer wenn wir über’s Wetter schimpfen). Vielleicht öffnet uns die Sonnenfinsternis ein bißchen die Augen, wenn wir das scheinbar Selbstverständliche in unserem Leben wieder bewußter wahrnehmen.

Und das Schönste an der ganzen Angelegenheit ist vielleicht: Sie ist völlig umsonst, gratis, geschenkt! Wie das Leben eben ¼

Alexander Behrend, Pfarrer


Zu unserer Sonnenfinsternis-Seite ...

"Rückblick" – Java, SAFT und SoFi

Mit Lothar Brankatschk spricht Dietrich Birkenhofer

Lothar Brankatschk wohnt seit 1990 in Gönningen. Er ist verheiratet mit einer Gönningerin und hat drei Kinder; bis vor kurzem wohnte er in dem nun abgerissenen Haus auf dem "Freien Hof". Von Beruf ist er Betriebswirt und ein begeisterter und engagierter Hobbyastronom. Unser Gespräch kam anläßlich der bevorstehenden Sonnenfinsternis zustande.

Ich fühle mich so richtig wohl hier in Gönningen. Diese Verbundenheit liegt aber sicher auch darin begründet, daß ich Gönningen aus beruflichen Gründen schon seit über zwanzig Jahren kenne. Und nachdem wir letztes Jahr hier an der Ecke Roßbergstraße-Samenhandelstraße ein Haus kaufen konnten, wollen wir natürlich überhaupt nicht mehr weg.

Sie sind Hobbyastronom. Wie kamen Sie zu diesem Hobby?

Schon seit meiner Kindheit habe ich mich für den Sternenhimmel interessiert, ich habe immer wieder den Nachthimmel mit bloßem Auge oder einem Fernglas beobachtet. Bis ich dann eines Tages von der Existenz einer Sternwarte in Reutlingen erfuhr. Ich ging hin, und seit damals – es war 1976 – hat mich die Faszination des Weltalls nicht mehr losgelassen. Seit dieser Zeit bin ich auch ehrenamtlicher Mitarbeiter der Volkssternwarte in Reutlingen.

Sie erlebten schon auf Java (Indonesien) eine Sonnenfinsternis!

Physikalisch betrachtet ist jede Sonnenfinsternis, die auf dieser Welt zu beobachten ist, gleich: Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne und deckt die Sonnenscheibe ab. So betrachtet läßt sich das Erlebte auf die kommende Finsternis übertragen. Aber es ist das oft damit verbundene Kennenlernen anderer Länder und Kulturkreise wie bei mir 1983 auf Java, der Umgang anderer Menschen mit solch einem Ereignis, die uns eine Sonnenfinsternis immer wieder als etwas Besonderes, Einmaliges, erleben läßt.

Die Liturgie des nächsten "Weltgebetstages der Frauen" im März 2000 kommt aus Indonesien. Wahrscheinlich werden Sie aus diesem Anlaß im nächsten Jahr von Ihrer Reise berichten. Was erwartet uns nun aber am 11. August 1999, etwas Besonderes?

Etwas Besonderes ist eine totale Sonnenfinsternis, auch wenn sie nur 2 Minuten dauert, auf alle Fälle. Zumal es für die meisten Menschen in ihrem Leben ein, im wahrsten Sinne des Wortes, einmaliges Erlebnis sein wird. Was uns erwartet, kann ich nur physikalisch erklären. Alles andere muß jeder Einzelne für sich selbst erleben. Es ist ein Ereignis, das sich nur sehr schwer in Worte fassen läßt.

Haben Sie spezielle Ratschläge für Interessierte? Wie soll man sich beispielsweise ausrüsten?

Auf keinen Fall darf jemand mit ungeschützten Augen die Sonnenfinsternis beobachten. Die Gefahr von bleibenden Augenschäden wäre viel zu groß. Ungeschütztes Beobachten ist nur während der zwei Minuten dauernden Totalität ohne Gefahr machbar. Am besten eignen sich für die Beobachtung spezielle Sonnenfinsternisbrillen, die es im Handel günstig gibt. Auch Schweißgläser sind geeignet. Absolut ungeeignet sind rußgeschwärzte Glasscheiben oder normale Sonnenbrillen.

Und was sagen Sie zum sogenannten "Endzeitfieber", nämlich der Befürchtung, daß an diesem Tag die Welt untergehen werde?

Schlimm! Ich kann vor soviel Unsinn nur warnen. Schon immer gab es bei jedem astronomischen Großereignis, sei es eine totale Sonnenfinsternis oder auch das Erscheinen eines hellen Kometen, wie zuletzt Hale-Bopp, selbsternannte Propheten oder ganze Sekten, welche den Weltuntergang meinen vorhersagen zu können. Wenn all diese Prophezeiungen eingetroffen wären, gäbe es unsere Welt schon seit langem nicht mehr. So werden wir uns auch noch nach dem 11. August auf das kommende Jahr 2000 freuen können.

Seit vielen Jahren findet in unserem Gemeindehaus und auf dem Roßberg das "Schwäbische Amateur+Fernrohrtreffen" statt.

Es gab in der Vergangenheit im ganzen süddeutschen Raum keine wiederkehrende astronomische Veranstaltung, bei der sich Amateurastronomen und Sternfreunde zu einem Erfahrungsaustausch treffen konnten. Dies hat uns von der Sternwarte Reutlingen, zusammen mit den Sternwarten Tübingen und Albstadt, dazu bewogen, das "Schwäbische Amateur+Fernrohrtreffen" (SAFT) ins Leben zu rufen; wir haben es nun bereits zum fünften Mal organisiert. Da Gönningen mit den Roßbergwiesen geeignete Beobachtungsbedingungen und mit dem ev. Gemeindehaus einen idealen Veranstaltungsrahmen bietet, und zudem noch von überall her gut erreichbar ist, haben wir uns entschlossen, SAFT hier zu veranstalten. Mit von Jahr zu Jahr größerem Erfolg – was wir nicht zuletzt auch der Unterstützung der Kirchengemeinde Gönningen zu verdanken haben.

Sie führen auch durch die Sternwarte in der Reutlinger Ferdinand-von-Steinbeis- Schule.

Grundsätzlich kann jeder, der Interesse an den Sternen hat, zu uns kommen. Ob jung oder alt, ob Schulklassen oder mit einem Kindergeburtstag. Wir bieten über das ganze Jahr ein Programm, welches sowohl für den Laien als auch für den schon etwas interessierten Sternfreund geeignet ist. Von der Beobachtung mit Teleskopen, über den Besuch des Planetariums bis zu Diavorträgen können wir alles zeigen, was es am Sternenhimmel zu sehen gibt.

Zu unserer Sonnenfinsternis-Seite ...

"Einblick" – in den Kindergottesdienst

von Doro Rutow

"Sonntags halb zehn, dreißig nach neun", eigentlich heißt es ja etwas anders, und die meisten Kinder wissen auch, was sonntags um halb zwölf im Fernsehen kommt - aber außer der beliebten Fernsehsendung "mit der Maus" gibt es für einige Kinder in Gönningen bereits um halb zehn ein sonntägliches Highlight. Denn da beginnt im Gemeindehaus unser Kindergottesdienst.

Eigentlich können wir ein bißchen stolz sein, denn was da vor einem Jahr nach längerer Pause als Versuchsprojekt von Januar bis zu den Sommerferien vorgesehen war, hat sich als ständige Einrichtung behauptet. Und wenn man die Kinder fragt, gehört der Kindergottesdienst genauso zum Sonntag, wie mit Mama und Papa frühstücken.

Daß uns die Arbeit mit den Kindern Spaß macht, kann man an der fast gleichbleibenden Besetzung seit Beginn erkennen: Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine sehr gemischte Gruppe vom Konfirmanden bis zur Mutter (manche waren bereits in ihrer eigenen Kindheit begeisterte Kinderkirchgänger).

Aber genug über uns geredet. Was machen wir eigentlich so in der Kinderkirche?

Unser Ziel ist es, den Kindern auf spielerische Art unseren Glauben und den Umgang mit der Kirche näher zu bringen. Dies geschieht meistens mit einer Geschichte, die dann durch Fragen unsererseits nochmals vom Kind wiederholt werden kann; oder wir tasten uns langsam an ein Thema heran, wobei das Kind eigene Erfahrungen aus seiner Umgebung dazu einbringt - und manchmal verblüffen uns die Sichtweisen und Gedanken der Kinder sehr. Durch Singen und Basteln - das darf natürlich nie zu kurz kommen - runden wir das jeweilige Thema ab, um dann zum Schluß mit einem Gebet und unserem Abschlußlied die Kinderkirche zu beenden.

Weihnachts- und Nikolausfest, Ostereiersuchen und ein Abschlußfest vor den großen Ferien gehören genauso dazu wie die gelegentliche Teilnahme am Erwachsenen-Gottesdienst.

Also dann bis Sonntag im Gemeindehaus!

Ihr/Dein

Kinder-Kirch-Team

ps Während der Schulferien haben wir Pause - es geht weiter am 19. September (am 12. September ist Familiengottesdienst zum Abschluß der Kinderbibelwoche, die am Dienstag, 7. September, in der letzten Ferienwoche startet).

Unser Umwelt–Tip (Nr. 7)

"Wußten Sie, daß ¼ " von Konrad Wagner

Wußten Sie, daß Sie als Internet-Nutzer auch dieses Medium nutzen können, um an wertvolle Umwelt-Tips und -Informationen zu gelangen? Der Umweltbeauftragte unserer Landeskirche verbirgt sich auf der Internet-Seite unserer Landeskirche (www.elk-wue.de) hinter einem Bäumchen ¼

Weitere Surf-Tips: www.umweltbundesamt.de und www.umdenken.de.

Gesprächskreis im Pfarrhaus

Eine neue Runde

ab Donnerstag, 14. Oktober

Nachdem der Gesprächskreis 98/99 viele interessante Diskussionen und Einsichten brachte, möchten wir Sie ab 14. Oktober zu einer neuen Runde bis etwa April 2000 einladen. Jeweils vierzehntägig donnerstags unter Leitung von Pfarrer Alexander Behrend. Neben grundlegenden Informationen - diesmal über die Schriften des Neuen Testamentes - bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Themen selbst. Nähere Informationen bei Hanna Sülzle, Tel. 3893, oder Ehepaar Behrend, Tel. 2365.

Seniorenfreizeit in Österreich

vom 30.9. bis 7.10.99 in Golling bei Salzburg

Zum 10. Mal laden wir alle Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde zu einer Freizeit ein. In diesem Jahr geht es ins österreichische Golling im malerischen Tennengau. Wenn Sie sich für einen der wenigen noch freien Plätze interessieren, rufen Sie bitte bei Gustav Wagner, Tel. 4329, an!

Termine – Treffs - Kontakte

So 18. Juli

10.00

Gemeindehaus

Gemeindefest

So 25.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst

Mi 28.

7.50

ev. Kirche

Schulgottesdienst (Hauptschule)

Mi 28.

8.40

ev. Kirche

Schulgottesdienst (Grundschule)

Do 29.

11.00

Gemeindehaus

Jugendtreff "Food&Talk"

So 1. August

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst

Do 5.

 

Grillplatz bei Gomaringen

Treffen der Jüngeren Senioren

So 8.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst mit Taufen

Di 10.

15.00

St. Michael-Kirche

Die Sonnenfinsternis –
ein Kinderspiel

Mi 11.

10.00

Roßbergwiese

Gottesdienst im Grünen anläßlich der Sonnenfinsternis

So 15.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst

So 22.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst

So 29.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst

Sa 4.September

20.00

ev. Kirche

Reutlinger Orgelsommer: Bezirkskantor Eberhard Becker spielt Stücke von J. S. Bach, Rinck, Mendelssohn-Bartholdy (Eintritt DM 7.-/12.-)

So 5.

10.00

Gemeindehaus-Garten

"Gottesdienst schwäbisch" mit Pfr. i. R. Hans Speidel

Di 7.-Fr 10.

9.00

Gemeindehaus

Kinderbibelwoche "Mensch Petrus" für kleine Menschen (ab dem Vorschulalter)

Do 2. September

 

ab Rathaus

Ausfahrt der Jüngeren Senioren

So 12.

10.00

ev. Kirche

Familiengottesdienst zum Abschluß der Kinderbibelwoche

Do 16.

14.30

Gemeindehaus

Kaffeestündle mit einer musikalischen Zeitreise ¼

Fr 17.

9.45

ev. Kirche

Schulanfängergottesdienst

So 19.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst mit Taufen

So 19.

11.00

Roßbergwiese

Gottesdienst im Grünen

So 26.

9.30

ev. Kirche

Gottesdienst und Begrüßung Vikar Joachim Ruopp

Do 30.9.-

Do 7.10.

 

Golling/A.

Seniorenfreizeit

Do 7. Oktober

 

ev. Kirche

Konzert "Russische Seele"

Sa 9.

 

Gemeindehaus

Miniclub-Secondhand-Basar

So 10.

10.00

ev. Kirche

Familiengottesdienst mit dem
ev. Rosmarin-Kindergarten

anläßlich der fünfjährigen ev. Trägerschaft

Di 12.

20.00

Gemeindehaus

Festlicher Abend anläßlich der fünfjährigen ev. Trägerschaft des Rosmarin-Kindergartens; mit Prof. Dr. Kurt Meiers: "Der Kindergarten – noch immer Bildungseinrichtung zweiter Ordnung?"

Do 14.

20.00

Pfarrhaus

Erster Abend des
Gesprächskreises

So 17.

9.30

ev. Kirche/
Gemeindehaus

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden, mitgestaltet vom Gospelchor; anschl. Mittagessen

Hausmeisterin Renate Deh ab November im Ruhestand

Hausmeister/in-Stelle neu zu besetzen

Am 1. November wird die Hausmeisterin in unserem Gemeindehaus, Renate Deh, ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. Schon an dieser Stelle einen herzlichen Dank für ihre Tätigkeit, die sie seit Errichtung des Hauses ausübt! (Wir werden noch berichten.)

Ab November wird diese Stelle neu zu besetzen sein. Nähere Informationen erhalten Sie auf dem Pfarramt, Tel. 2365.

Wir bitten Sie um Unterstützung der Diakonie!

"Diakonie hilft Grenzen überwinden" - unter diesem Motto wendet sich das Diakonische Werk unserer Landeskirche in diesem Jahr besonders Menschen zu, die in unserer Gesellschaft an den Rand zu geraten drohen. Oberkirchenrat Jens Timm, Hauptgeschäftsführer des Diakonischen Werkes Württemberg, nennt vor allem die Arbeit mit behinderten Menschen und Fremden, die eine Heimat bei uns brauchen.

Außerdem hat sich die Württembergische Diakonie in den letzten Wochen stark in der Hilfe für die Opfer des Kosovo-Krieges engagiert.

Das Spendenkonto des Diakonischen Werks Württemberg: 2 133 250 bei der Landesgirokasse Stuttgart, BLZ 600 501 01.

Jugendliche aus unserer Gemeinde auf dem Stuttgarter Kirchentag

Eindrücke, zusammengestellt von Daniela und Peter Hettler

Für unseren Jugendkreis stand schon lange fest: Auch wir wollen zum Kirchentag nach Stuttgart! Von den acht Jugendlichen und uns beiden Betreuern war noch keiner auf einem Kirchentag gewesen. Nur schwer konnten wir uns deshalb vorstellen, was uns erwartet. In erster Linie freuten sich die Jugendlichen zunächst einmal über einen schulfreien Tag.

In Stuttgart angekommen war unser erstes Ziel das Messegelände auf dem Killesberg. Jeden, den wir für diesen Tag um Rat fragten, empfahl uns, auf jeden Fall den "Markt der Möglichkeiten" zu besuchen. Wir starteten in Richtung "Jugendhalle" und waren alle überwältigt von den Menschenmassen, der Atmosphäre, den vielen Ständen und den Angeboten; "und schaut mal, was es alles umsonst gibt!" – ganze Umhängebeutel voll Prospekten, Stickern, Buttons und Salzsäckchen mußten anschließend geschleppt werden.

Weiter ging es mittags in die Innenstadt. Meinen Mann und mich zog es ins Unigelände, wo es verschiedene Diskussionsrunden zum Thema Glauben, Kirche und Jugendgottesdienst gab. Die Jugendlichen wollten jetzt allerdings für einige Zeit ihre eigenen Wege gehen ¼

"Kirche am Ort", so wäre vielleicht mit etwas Abstand der beste Titel für die Gesprächsrunde, an der wir teilnahmen. Es ging darum, wie Kirche in Deutschland in den einzelnen Gemeinden stattfindet, und was für eine Rolle Jugendliche in den Gemeinden haben. Kernpunkt der Diskussionsrunde war das Thema Jugendgottesdienst. Wir zehn Mitdiskutierenden bekamen viele Ideen und Anregungen, sahen aber auch Probleme für die Umsetzung einzelner Gedanken.

"Und, ihr Acht, die ihr mit uns in Stuttgart wart. Was ist euer Resümee?

Das war echt ein toller Tag!

Am Sonntagsgottesdienst sollte man was ändern! Er sollte auch etwas auf uns abgestimmt sein, so daß er auch für uns interessant ist

Wir wollen nicht mehr nur ‚unsere eigene Suppe beim Jugendgottesdienst kochen‘. Vielleicht gibt’s mal die Möglichkeit und die Zeit, daß wir sonntags den Gottesdienst mitgestalten."

Aktion "Bäume der Hoffnung"

Machen Sie mit!

"Und wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!" - Sie kennen sicherlich diesen Martin Luther zugeschriebenen Ausspruch. Wir sind uns zwar ziemlich sicher, daß die Welt "morgen" nicht untergeht - trotzdem wollen wir im Rahmen unseres Reformationsfestes am 31. Oktober bei einer bundesweiten Aktion mitmachen und Apfelbäumchen pflanzen: "Bäume der Hoffnung - gemeinsam Zeichen setzen"! Als Zeichen des Dankes gegenüber dem Schöpfer des Lebens und aller Dinge; als Zeichen für den Willen und den Mut zur Zukunft.

Machen Sie mit! Nennen Sie uns Plätze, denen ein Apfelbaum gut täte! Schenken Sie uns einen Baum, den wir gemeinsam setzen können! Oder spenden Sie einen Betrag auf das Kirchengemeindekonto unter dem Stichwort "Bäume der Hoffnung" (Kreissparkasse Reutlingen, BLZ 640 500 00, Konto 91569)!

Die Aktion wird unter der fachkundigen Begleitung des Teams vom "Grünen Tal" unter Leitung von Dipl.-Biologe Bernhard Ziegler durchgeführt.

Infos im Pfarramt unter Tel. 2365!

Eine Brücke für Madagaskar.

Im Weihnachtsgemeindebrief hatten wir Sie zum Brückenbau eingeladen. Innerhalb von nur zwei Monaten kamen etwa DM 7000.- zusammen - das geht natürlich auch auf das große Engagement von Ehepaar Renate und Eberhard Haule zurück! Mittlerweile konnte sich Eberhard Haule selbst vom Erfolg der Aktion vor Ort überzeugen und das "Gönninger Brückle" mit einem großen Dorffest einweihen. Nähere Einblicke in das Projekt werden Ihnen Presseberichte in diesen Tagen geben!

In Kontakt bleiben: Cassettendienst in unserer Gemeinde

Ein Angebot für ältere Gemeindeglieder auf Anregung von Elke Grimm

Immer wieder ist bei Seniorenbesuchen der Satz zu hören: "Ich kann halt leider nicht mehr in den Gottesdienst kommen ¼ " Um den Kontakt zur heimischen Kirchengemeinde und zu den Gottesdiensten in der Peter-und-Paul-Kirche trotzdem nicht ganz abreißen zu lassen, können wir Ihnen ab September einen Cassettendienst anbieten. Auf Initiative von Elke Grimm können Sie alle vierzehn Tage eine Gottesdienst-Toncassette zugestellt bekommen. Unterstützt wird Elke Grimm durch Claudia Behrend und Irmtraud Schöninger. Ekkehard Bauer hat für eine Erprobungsphase freundlicherweise das Kopieren der Cassetten übernommen. Bitte überlegen Sie sich, ob Sie diesen für Sie kostenlosen Dienst in Anspruch nehmen möchten oder ob Sie jemand kennen, den Sie darauf ansprechen können, und geben Sie uns Bescheid: Ev. Pfarramt, Tel. 2365; Elke Grimm, Tel. 6677.

Joachim Ruopp - Ausbildungsvikar in der Gönninger Gemeinde

am 1. September beginnt er seine Gemeinde-Ausbildung

Am 1. September wird Joachim Ruopp seine Vikarsstelle in unserer Kirchengemeinde antreten. Er führt damit die lange Reihe der Gönninger Ausbildungsvikare fort. Er wird mit seiner Frau eine Wohnung Im Ländle 40 beziehen. Kennenlernen können Sie ihn bei seinem ersten Gottesdienst am 26. September und natürlich im nächsten Gemeindebrief. Bis Dezember wird dann seine religionspädagogische Ausbildung an verschiedenen Orten ganz im Vordergrund stehen. Wir wünschen Vikar Ruopp einen guten Start in unserer Gemeinde und viele wertvolle Erfahrungen!

Dank an Organist Volkmar Weiß

¼ zugleich eine "Stellenausschreibung"

Nach langjährigem intensiven Organistendienst in unserer Gemeinde hat Volkmar Weiß seine Tätigkeit im vergangenen Monat aus gesundheitlichen Gründen beenden müssen. Wir danken ihm für die Mitgestaltung unserer Gottesdienste herzlich und wünschen ihm für die Zukunft Gottes Segen und Kraft!

Herzlichen Dank auch an unser jetziges "Organisten-Trio" Dr. Klaus Kemmler, Dr. Utz Wagner und Martin Zirngibl, die in den nächsten Monaten mehr Orgeldienste als bisher übernommen haben! Zugleich suchen wir eine/n weitere/n Organisten/in (möglichst sollte auch Keyboard gespielt werden können): etwa zweimal im Monat Mitgestaltung des Sonntagsgottesdienstes und Orgeldienst bei Trauungen. Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben oder jemanden wissen, den wir ansprechen könnten, wenden Sie sich doch bitte ans Pfarramt, Tel. 2365.

"Gönninger Millenniums-Konfis"

Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden haben miteinander begonnen

Auf den gemeinsamen Konfirmanden-Weg ins Jahr 2000 haben sich zehn Jungen und neun Mädchen aus unserer Gemeinde gemeinsam mit Pfarrer Alexander Behrend gemacht. Die Konfirmation wird am 21. Mai des nächsten Jahres sein; besonders herzlich laden wir Sie schon jetzt zum Vorstellungsgottesdienst am 17. Oktober ein. Im Anschluß an diesen Gottesdienst wird im Gemeindehaus ein einfaches Mittagessen angeboten.

Martin Hans Böhringer

Melanie Brankatschk

Katja Brehm

Andreas Fetzer

Steffen Götz

Maritta Haas

Sebastian Hirning

Timo Kilian

Jan Philip Kunath

Manuel Meyer

Mareike-Jennifer Mez

Martin Möbis

Mascha Nübel

Elisabeth Rauch

Stefan Rempfer

Sebastian Rilling

Anne Schall

Philipp Stauss

Tanja Wörner

"Glaube global" - das Motto unseres Gemeindefestes 99

Mit einem Großteil unseres Gemeindefesterlöses unterstützen wir die evangelisch-lutherische St. Katharinen-Gemeinde im russischen St. Petersburg.

Wir danken für alle Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Besucherinnen und Besucher beim Gemeindefest!

Die Katharinen-Gemeinde liegt auf der Wassilij-Insel und wurde 1728 gegründet. Nach den Wirren dieses Jahrhunderts erstand die Gemeinde neu mit einem Gottesdienst am Heiligabend 1990. Im Jahr 1997 ging das klassizistische Kirchengebäude wieder in den Gebrauch der etwa 150 Mitglieder zählenden Gemeinde über. Wir fördern mit unserer Spende den Aufbau eines Pflegedienstes, der vom Kirchengemeinderats-Vorsitzenden, einem Arzt, aufgebaut wird.