Gemeindebrief 3/1998

Herbst


Symbol: Gönninger Kirche



In dieser Ausgabe:

Editorial ...
Ein Apfelbutzen macht Karriere ...
Rückblick - Ex-Gospelcholeiter Martin Zirngibl ...
Einblick - Organist Volkmar Weiß ...
Veranstaltungen ...
Umwelttip Nr. 4 ...
Kids'n'Teens ...
Kinderbibelwoche ...
Weltmissionsprojekt: Frauenarbeit der Kirche von Südindien ...
Gedicht zum Erntedankfest ...




Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

Spätestens nach den Sommerferien, wenn einen der Alltag wieder mehr oder minder fest im Griff hat, fällt irgendwann der Satz: "Mann, geht das Jahr wieder schnell 'rum." Der Naturlauf und die Feste führen uns das am eindrücklichsten vor Augen. Im Erntedankfest, das am 11. Oktober in unser Kirchenhaus steht, verbindet sich der natürliche Jahreslauf mit einem christlichen Fest – ein Sonderfall unter den christlichen Festen, die ja sonst Ereignisse aus der Lebensgeschichte Jesu Christi vergegenwärtigen.

Diese Verbindung von alltäglichem Leben und christlichem Glauben prägt auch unseren "Erntedank-Gemeindebrief":

Martin Zirngibl und Volkmar Weiß geben Einblicke in ihr Leben und ihren Glauben.

Wie sich das miteinander verbindet, darum geht es auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Kirchengemeinde.

Der Posaunenchor unserer Gemeinde lädt durch David Groß zu einer Jungbläserschulung ein – Musik ist schließlich eine Gottesgabe, sagen wir.

Dann gibt es weitere Einblicke und Einladungen für "Kids’n’Teens". Außerdem lohnt sich wie immer der Blick auf unseren "Rausnehmer" im Mittelteil, auf dem Sie bestimmt etwas für sich finden werden!

Um die Verbindung von Glaube und Leben geht es auch der Frauenarbeit der "Kirche von Südindien", der im Rahmen unseres Weltmissionsprojektes 1998 unsere Unterstützung gilt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst und eine gute Ernte!

Ihr Redaktionsteam

Ein Apfelbutzen macht Karriere ¼

unser Bild zum Erntedankfest

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Apfelbutzen macht Karriere: In einem Rahmen auf der Titelseite unseres Gemeindebriefes und in einer Auflage von 1500 Stück wird er von fleißigen Gemeindedienst-Frauen in jeden Gönninger Haushalt gebracht.

Ich war als Junge immer stolz darauf, die Butzen bis auf den Stengel aufzuessen: nicht aus Gefräßigkeit, sondern weil das harte Kerngehäuse eben auch etwas war – und außerdem brauchte man sich nicht um die "Entsorgung" zu kümmern: den kleinen Stiel konnte man getrost wegwerfen.

Schon ein merkwürdiges Titel-Bild: Die Älteren denken sicher, daß da noch viel zu viel drangeblieben ist; die anderen meinen vielleicht, daß doch auf unsere Titelseite ein Apfel vor dem Verzehr draufgehöre ¼

Mag sein – ich habe dieses Photo herausgesucht, weil es eine Geschichte erzählt. Von dem Jungen (vielleicht hat er beim "Grünen Tal" mitmachen dürfen), der sich auf der Wiese gebückt hat, den Apfel ein bißchen zwischen den Händen und am Hemd rieb, auf Wurmstichigkeit prüfte und herzhaft hineinbiß. Und er hat dabei am Baum hinauf geschaut, der um ein Vielfaches höher und älter ist als er selbst; er hat sich erinnert, wie gut es tat, im Hochsommer unter jenem Baum am See Schatten und Erfrischung zu finden; und er hat gespürt, daß es das Leben gut mit ihm meint.

Liebe Leserin, lieber Leser, daß jeder von uns nach wenigen Schritten aus dem Haus einen Apfel vor den Füßen findet, ist uns in Gönningen selbstverständlich – und doch wissen es viele von uns noch, wie wertvoll diese Äpfel einst waren, und sie bücken sich deshalb selbst heute noch nach dem Boskoop oder der Luike.

Naja, so richtig nachvollziehen können wir Jüngeren das wohl nicht mehr; aber wir können es als Erinnerung daran nehmen, daß es eben letzlich nicht selbstverständlich ist: "Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?", sagt Jesus in seiner berühmten Bergpredigt. Gott versorgt euch, darum sorget nicht; aber nehmt das Selbstverständliche auch nicht selbstverständlich! Die meisten von uns haben guten Grund zum "Erntedank" ¼

Pfr. Alexander Behrend,

 

"Rückblick" – Was macht eigentlich Martin Zirngibl

Dietrich Birkenhofer fragt nach.

Herr Zirngibl, Sie sind unserer Kirchengemeinde seit Ihrem Zuzug 1991 durch viele Aktivitäten verbunden; wie kamen Sie auf Gönningen?

Wir hatten immer wieder Überlegungen nach den eigenen vier Wänden angestellt. Durch Gottes Fügung las meine Frau eines Tages den Immobilienteil im GEA, und dort war unser jetziges Haus ausgeschrieben.

Ihr altes Bauernhaus in der vielbefahrenen Gönninger Hauptstraße haben Sie gerade umgebaut? Wie läßt es sich dort wohnen und leben?

Wir sind noch am Umbauen, wie sicher der ganze Ort registriert. Es wird auch noch eine Weile dauern, bis alles fertig ist. Trotzdem ist auch schon jetzt Platz für uns alle. An die Straße haben wir uns alle gewöhnt. Allerdings orientieren wir uns eher nach hinten zum Garten hin. Daß unser Haus mitten im Ort steht, verstehen wir auch als Aufgabe, weshalb wir auch oft Besuch haben.

Sie gehen eigentlich einer technischen Berufstätigkeit in einem großen Reutlinger Betrieb nach. Woher kommen Ihre musischen Talente?

Schon von klein auf wurde ich von meinen Eltern mit Musik in Berührung gebracht. So erhielt ich auch über viele Jahre Unterricht in verschiedenen Instrumenten. Auch die Mitgliedschaft in verschiedenen Chören und die Teilnahme an Musikfreizeiten haben mich geprägt. Während des Studiums hatte ich dann Gelegenheit, in guten Chören mitzusingen und in einem Bläserensemble mitzuspielen.

Neben anderen Aktivitäten haben sie als Gründungsdirigent fünf Jahre lang den inzwischen weit bekannten Gönninger Gospelchor geleitet. Das ist zweifellos Ihr Verdienst. Warum haben sie die Dirigententätigkeit so plötzlich beendet?

Die Trennung vom Gospelchor war nicht so plötzlich, wie es von außen vielleicht ausgesehen hat. Dem Abschied im Dezember 1995 ging über ein Jahr des Überlegens voraus. Auch der Chor wußte seit Sommer 1995, daß ich aufhöre. Ausschlagenbend waren vor allem zwei Gründe. Zum einen wurde mir immer klarer, daß meine Vorstellung eines Chores, der bewußt christliche Musik zum Lobe Gottes erarbeitet, von der Mehrzahl der Chormitglieder nicht geteilt wird. Dazu wurde im Lauf der Zeit auch die zeitliche Belastung durch den Chor immer größer.

Der Abschied ist mir schon schwergefallen, da mich ja fünf Jahre harte gemeinsame Arbeit mit dem Chor verbanden. Auch habe ich viele persönliche Erfahrungen gemacht, die mich musikalisch wie geistlich weitergebracht haben. Ich bin deshalb sehr froh, daß der Übergang auf meinen Nachfolger so reibungslos erfolgen konnte, und daß sich der Chor in der Zwischenzeit sehr zu seinem Besten weiterentwickelt hat.

Sie spielen seitdem öfters im Gottesdienst die Orgel.

Mit neun Jahren bekam ich den ersten Klavierunterricht. Gegen Ende des Gymnasiums ging es damit dann nicht mehr so recht weiter. Ein Wechsel auf die Orgel lag deshalb nahe. Beim Bezirkskantor in meinem damaligen Wohnort bekam ich Unterricht und schon nach vier Monaten habe ich meinen ersten Choral im Silvestergottesdienst meiner Heimatgemeinde gespielt. Ab dem darauffolgenden Sommer übernahm ich dann zu Hause den Organistendienst alleine. Seitdem habe ich überall die Gelegenheit genutzt, im Gottesdienst Orgel zu spielen.

Ist Ihnen bewußt, auf welcher außergewöhnlichen Orgel Sie in der Peter-und-Paul-Kirche spielen?

Durch viele Umzüge bedingt, habe ich bisher schon auf vielen Orgeln spielen können. Es waren große und sehr kleine Orgeln dabei. Die Gönninger Orgel ist mir durch ihren Klang und die vielen Variationsmöglichkeiten schnell ans Herz gewachsen. Es macht mir Freude, im Gottesdienst die Möglichkeiten der Orgel bei der Begleitung der Gemeinde auszunutzen. Leider kommt es oft vor, daß man als Organist mit "angezogener Handbremse" spielen muß, weil man sonst die Gottesdienstbesucher in Grund und Boden spielen würde. Aber auch in solchen Situationen bietet die Orgel genügend Möglichkeiten für ein abwechslungsreiches Klangbild.

Haben Sie Zukunftspläne innerhalb der Kirchengemeinde?

In den letzten Jahren hat sich bei mir immer mehr der Wunsch entwickelt, die Gottesdienste lebendiger zu gestalten. Dies bezieht sich sowohl auf den Sonntag-Morgen-Gottesdienst als auch auf andere Gottesdienstformen. In der Vergangenheit durfte ich schon bei einigen Schritten in diese Richtung mitwirken (Lord’s Party, Familiengottesdienste, Jugendgottesdienst, Osternacht). Auch durch das neue Kirchengesangbuch bieten sich viele Möglichkeiten, die noch lange nicht ausgeschöpft wurden. Mein Wunsch wäre, daß sich ein Team findet, das neue Impulse in die Gottesdienstgestaltung einbringt.

Wie wär’s mit einem Jugend-Chor ¼ auch als Basis für Kirchenchor- und Gospelchor-Nachwuchs?

Im Augenblick liegt mein musikalischer Schwerpunkt im Begleitenlernen der neuen Liedformen speziell mit dem Keyboard. Deshalb habe ich auch die Gelegenheit wahrgenommen, einmal im Monat beim Feierabendgottesdienst in Pfullingen mitzuwirken. In diesem Zusammenhang gehen meine Vorstellungen eher in Richtung Lobpreisteam als in Richtung Jugendchor. Trotzdem könnte ich mir eine Mitwirkung bei Jugendchorprojekten als Instrumentalist vorstellen.

Sie haben fünf Kinder. In welche Zukunft wachsen diese Kinder hinein?

Wie die Zukunft unserer Kinder aussieht, das weiß allein Gott. Trotzdem versuchen meine Frau und ich, unseren Kindern eine fundierte Ausbildung mitzugeben, die nicht nur die Schulbildung beinhaltet. Gerade aus eigener Erfahrung ist es uns auch wichtig, in unseren Kindern die Liebe zur Musik zu wecken. Am wichtigsten ist uns aber, daß sie eine Beziehung zu Gott entwickeln, die ihnen dabei hilft, ihn als das Fundament ihres Lebens zu begreifen.

 

"Einblick" – Tasten, Pedale, Register:

Seit über einem Jahrzehnt im Organistendienst unserer Gemeinde: Volkmar Weiß

Meist im wahrsten Sinne des Wortes "im Hintergrund": so wirken die Organisten unserer Gemeinde, Dr. Klaus Kemmler, Dr. Utz Wagner und Martin Zirngibl. Seit über einem Jahrzehnt versieht nun Volkmar Weiß aus Öschingen seinen Organistendienst in fast jedem zweiten Gottesdienst in unserer Gemeinde. Daneben steht er uns in größter Zuverlässigkeit für alle Trauungen und Sondergottesdienste sowie bei Bestattungen zur Verfügung! Dafür sei ihm an dieser Stelle herzlichst gedankt! Wir haben Volkmar Weiß gebeten, uns einige Einblicke in sein Leben und seinen Dienst zu geben.

Wie schnell läuft unser Leben ab. Nun bin ich schon im elften Jahr in der Kirchengemeinde Gönningen im Organistendienst tätig. Wenn man zurückblickt, ist der Beginn das Jahr 1987.

Wenn man noch weiter zurückschaut, liegt der Beginn meiner kirchenmusikalischen Betätigung im Jahr 1938 im Advent als Sopransänger im Kinderkirchenchor das Stadtkirche in Konitz (Westpreußen) bei dem Schweizer Organisten und Diakon Heinz Rufer.

Es ergibt, so gesehen, einen Lebenszeitraum von 60 Jahren Bindung an Jesus Christus und die "musica sacra". Es ist dies wohl in erster Linie ein Grund, dankbar zu sein, daß sich noch keine Amtsmüdigkeit eingestellt hat, wenn man bedenkt, was in dieser Zeit auch kirchenmusikalisch alles passiert ist.

Abschließend begnüge ich mich mit einer Aufzählung der Ortschaften, in denen ich tätig sein durfte.

Westpreußen: Konitz, Mockrau, Krojanten, Kladau, Lichnau, Rittel, Heiderode, Friedrichsbruch; Pommern, Mecklenburg, Schleswig-Holstein: Mandelkow/Stettin, Hohen Viecheln, Bad Kleinen, Lübeck (St. Lorenz), Krempelsdorf, Vorwerker Friedhof; Württemberg, Saargebiet, Schweiz, Hessen: Rommelsbach, Öschingen, Göttelfingen, Dettenhausen, Weil i. Sch., Stuttgart (Feuerseekirche), Bad Wildungen, Bad Waldsee, Tübingen (Stephanuskirche, Michaelskirche), Pfäffingen, Oberndorf, Poltringen, Talheim, Belsen, Mössingen (Peter-und-Paul-Kirche, Johanneskirche, Lutherkirche), Bronnweiler, Gönningen, Saarbrücken, Zürich/Zollikon

 

"Ann Arbor" nimmt Formen an!

Terminklärung steht kurz bevor – und unsere Amerikaner sitzen auch schon in den Startlöchern

Ein erstes Treffen in kleiner Runde für die Vorbereitung unserer Gemeindebegegnungsreise liegt hinter uns. Noch sind wir nur zu viert, die wir über Detroit nach Ann Arbor jetten wollen, um die dortige interessante Kirchengemeinde und natürlich auch "Land und Leute" kennen zu lernen. Bis Anfang, spätestens Mitte Oktober werden wir nun auch den Termin im Frühjahr 1999 klären – bitte beachten Sie unsere Pressemitteilungen.

Wenn Sie nähere Infos wünschen, rufen Sie doch einfach einmal unverbindlich an: Pfr. Alexander Behrend, Tel. 2365!

Unser Umwelt–Tip (Nr. 4)

"Wußten Sie, daß ¼ " von Konrad Wagner

Wenn’s draußen kalt ist, schließen wir normalerweise Fenster und Türen der geheizten Räume. Aber dann müssen wir ab und zu lüften.

Wußten Sie, daß Sie auch durch richtiges Lüften den Verlust an Wärme, also an Energie, verringern und so – ganz kostenlos – kräftig sparen können?

Wer dauernd mit gekipptem Fenster lüftet, muß mehr heizen und wirft so sein Geld zum Fenster hinaus – und belastet die Luft, weil es mehr Abgase gibt!

Beim richtigen Lüften werden die Fenster mehrmals am Tag für kurze Zeit weit geöffnet. Die Fachleute nennen das "Stoßlüften". Wer dabei die Heizkörper solange am Thermostatventil zurückdreht, kann noch mehr sparen!

Termine Treffs Kontakte

Sonntag
11. Oktober

9.30 Uhr

Kirche

Erntedank-Gottesdienst mit dem "Grünes Tal"-Team und dem Posaunenchor

Donnerstag
15. Oktober

14.30 Uhr

Gemeindehaus

Kaffeestündle: "Mit Pfarrer
A. Behrend auf dem Westweg
durch den Schwarzwald"

Samstag
17. Oktober

20 Uhr

Kirche

Konzert der "musica varia"
zugunsten des
Reutlinger Frauenhauses

Sonntag
18. Oktober

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst (19. So. nach dem Dreieinigkeitsfest) mit Taufen

Freitag
23. Oktober

19.30 Uhr

Gemeindehaus

Frauenabend "Tücher effektvoll binden"; Info und Anmeldung: Elke Grimm, Tel. 6677

Sonntag
25. Oktober

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst (20. S. n. d. D.) (Kirchenchor)

Sonntag
1. November

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst
am Reformationsfest

Dienstag
3. November

20 Uhr

Gemeindehaus

Reihe "seelenHeil": Trauerberater und Pfarrer Dr. Ingo Sperl: "Abschiede im Leben – wozu ist Trauern da?" (gem. mit dem Krankenpflegeförderverein)

Donnerstag
5. November

 

ab Rathaus/
Gemeindehaus

Jüngere Senioren: Spaziergang um Gönningen; Rückblick auf die Freizeit in Bad Hönningen

Sonntag
8. November

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst am Drittletzten So. im Kirchenjahr, mit Taufen

Sonntag
15. November

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst am Vorletzten Sonntag im Kirchenjahr

Sonntag
15. November

17 Uhr

Gemeindehaus

Jugendgottesdienst
(oder am 8.11.)

Sonntag
15. November

18 Uhr

Marienkirche Reutlingen

Thomas-Messe

Mittwoch
18. November

20.00 Uhr

Kirche

Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag (Kirchenchor)

Donnerstag
19. November

14.30 Uhr

Gemeindehaus

Kaffeestündle mit einer
Reise nach Oman

Samstag
21. November

14.00 Uhr

Gemeindehaus

Kaffeenachmittag mit
Adventsbasar

Sonntag
22. November

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst am Totensonntag
(Posaunenchor)

Sonntag
22. November

10.30 Uhr

Ehrenmal im Friedhof

Gefallenen-Gedenkfeier
der Bezirksgemeinde

Montag
23. November

19.30 Uhr

Feuerwehrhaus

Terminkonferenz der Vereine: Bitte wichtige Kirchengemeinde-Termine ans Pfarramt!

Freitag
27. November

20 Uhr

Gemeindehaus

Reihe "seelenHeil": Hannes Windolf, Tübingen, über die Telefon-Seelsorge

Sonntag
29. November

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst am Ersten Advent (Kirchenchor)

Sonntag
29. November

14 Uhr

Gemeindehaus

Großer Altennachmittag mit Bildern des Naturfotografen Dietmar Nill

Donnerstag
3. Dezember

14.30 Uhr

ab Rathaus

Adventstreffen
der Jüngeren Senioren

Samstag
5. Dezember

ab 14 Uhr

ab Gemeindehaus

Adventssingen der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Sonntag
5. Dezember

17 Uhr

Kirche

Konzert des Gönninger Gospelchores

Sonntag
6. Dezember

9.30 Uhr

Kirche

Gottesdienst am Zweiten Advent, mit Taufen

 

Gesprächskreis rund um Bibel, Glaube, Leben

ab Donnerstag, 15. Oktober - vierzehntägig, bis April 9

Herzliche Einladung zu einem Gesprächskreis, der sich erstmals am 15. Oktober und dann jeweils donnerstags vierzehntägig um 20 Uhr trifft! Geplant sind 13 Abende bis April 99. Das erste Treffen findet im Gemeindehaus statt. Die weiteren Termine: 29.10.; 12.11.; 26.11.; 10.12.; 14.1.99.; 28.1. (Bibelwoche); 11.2.; 25.2.; 11.3.; 25.3.; 15.4.; 29.4.

Bis jetzt haben sich sechs Personen angemeldet – wir freuen uns auf Sie, wenn Sie einfach nur dabei sein möchten oder sich gern am Gespräch beteiligen; Themen dürfen Sie natürlich auch einbringen. An ausgewählten Abenden werden wir uns voraussichtlich mit den sechs großen Teilen der Bibel beschäftigen. Nach einem kleinen Einführungs-Referat wollen wir jeweils einen ausgewählten Bibelabschnitt "miteinander teilen".

Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Hanna Sülzle, Tel. 3893, oder bei Pfr. Alexander Behrend, Tel. 2365. Wir freuen uns auf Sie!

Kontakte zu Ihrer Kirchengemeinde

Pfarramt: Pfarrer Alexander Behrend

Torstr. 20 – Tel. (07072) 2365 – Fax (07072) 60877

EMail EKGGoenningen@gmx.de – Internet http://goenningen.home.pages.de

Unsere Sekretärin, Frau Margarethe Bader, steht Ihnen dienstags, mittwochs und freitags zwischen 8.30 und 12.30 Uhr zur Verfügung.

Pfarrvikariat: Pfarrerin z. A. Ulrike Haas

Donauschwabenstr. 8 – Tel. (07072) 91 21 50

Jugendarbeit: Diakon Andreas Kopp

Mahdachstr. 50 – 72770 Ohmenhausen – Tel./Fax (07121) 50 66 43

Gemeindehaus: Hausmeisterin Renate Deh

Tel. im Gemeindehaus (07072) 6482

Kirche: Mesnerin Brigitte Zirngibl

Tel. (07072) 91 24 26

 

 

Guter Ansatz, Fingerfertigkeit –

Der Posaunenchor unserer Gemeinde bietet Ihren Kindern eine Jungbläserschulung an!

Zunächst einmal mit zwei Jungen hat David Groß in diesen Tagen eine Jungbläser-Schulung begonnen. Wir wünschen den dreien gute Erfolge und viel Spaß beim gemeinsamen Start! Es muß aber nicht bei den beiden bleiben. David Groß, Tel. 7867, und der Leiter unseres Posaunenchores, Walter Schneider, Tel. 5209, stehen Ihnen für alle Fragen gerne zur Verfügung!

 

Kids 'n' Teens: neue Angebote

neuer Jugendtreff gestartet - neues Kinderchorprojekt geplant

¼ und weiterhin: Jungschar und Kinderkirche!

Am 16. September war es soweit: Der erste "richtige" Gruppenabend unseres neuen Jugendtreffs startete. Daniela und Peter Hettler hatten mit Diakon Andy Kopp alle "Konfis 98" bereits vor den Ferien schon einmal zu einem fetzigen Kinoabend eingeladen. Und jetzt ging’s richtig los. 16 Jugendliche haben sich einladen lassen. Sie werden sich vierzehntägig in ihrem "ehemaligen" Konfis-Raum treffen. Wir wünschen viel Spaß und gute Erfahrungen! Nähere Infos bei Ehepaar Hettler, Tel. 60960, oder bei Diakon Kopp, Tel. (07121) 506643.

Der Kinderchor unserer Kirchengemeinde startet nach den Herbstferien sein nächstes Projekt. Christine Dehlinger-Prax lädt ein zum Singspiel: "Der Räuber Horificus". Es soll im Familiengottesdienst am 4. Advent (Sonntag, 20. Dezember) um 10 Uhr in der Kirche aufgeführt werden. Alle Sängerinnen und Sänger von sechs bis zwölf Jahren sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten (Flöte, Geige, Gitarre, Schlagzeug) sind herzlich eingeladen. Informationen gibt es im Mitteilungsblatt sowie bei Christine Dehlinger-Prax, Tel. 60745.

Immer montags trifft sich die Mädchenjungschar "Pandabären". Ellen Maier, Sabine Frech und Marta Lapatinszki freuen sich, wenn Du mitmachst – Du darfst natürlich auch einfach so mal um 16.30 Uhr im Gemeindehaus 'reinschnuppern! Infos bei Frau Maier, Tel. 2823.

Immer während der Schulzeit trifft sich außerdem die Kinderkirche. Sonntags, parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst in der Kirche treffen sich die Kids ab vier Jahren um 9.30 bis 10.30 Uhr im Gemeindehaus. Infos bei Ingrid Edenhuizen, Tel. 5568, oder Pfrin. z. A. Ulrike Haas, Tel. 912 150.

 

Die Kinderbibelwoche und der Mann mit dem Geistesblitz

Gemeindereferent Raphael Schäfer berichtet

In diesem Jahr auch erstmals "offiziell": die Kinderbibelwoche ökumenisch. Raphael Schäfer von der St. Michael-Kirche berichtet:

Wer in diesem Jahr bei der Kinderbibelwoche dabei gewesen ist, weiß nun, was für einen Geistesblitz Paulus hatte. Und wie in diesem Blitz eine Stimme sagte: "Paulus, ich habe eine Arbeit für dich!"

Und nicht nur dies. In den täglichen Theaterstücken der Kinderbibelwoche haben wir so einiges mehr über Paulus gelernt. Daß er einige Schwierigkeiten bestehen mußte, ob es nun die Flucht im Korb aus der Stadt oder die Befreiung aus dem Gefängnis war. Paulus überstand diese Lebensaufgaben und wußte, daß in allem ihm Jesus mit seinem guten Geist zur Seite stand. Mit dieser Begeisterung für Jesus veränderte Paulus das Leben vieler Menschen.

Bei der KiBiWo war von dieser Begeisterung des Paulus für das Leben auch bei uns viel zu spüren. Ob es nun in den Bastel- und Malgruppen zur Person des Paulus oder bei Gesang und Tanz mit "Jack saß in der Küche mit Tina" und dem "Ententanz" und dem Mallagga-Boogie war.

Ganz viel Spaß hat auch die Schnitzeljagd gemacht. Dabei gab es viele interessante Aufgaben, die auch fast alle gelöst werden konnten. Was ist übrigens mit dem Taufwasser des Paulus geschehen?

Wie gesagt, es war toll, und so denke ich, daß die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Woche auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sind.

Wenn Ihr noch mehr über die Kinderbibelwoche erfahren wollt, so fragt am besten eins der Kinder, das dabei gewesen ist. – Und noch besser: Kommt doch einfach im nächsten Jahr selbst vorbei.

Im Land Mutter Teresas: Was Frauen voran bringen

Dietrich Birkenhofer über unser Weltmissionsprojekt 98: "Frauenarbeit der Kirche von Südindien"

Zu Jahresbeginn entschied der Kirchengemeinderat, 1998 die "Frauenarbeit der Kirche von Südindien" finanziell zu unterstützen. Dazu sind uns vom "Evangelischen Missionswerk Südwest" folgende Informationen zur Verfügung gestellt worden.

Der riesige Sub-Kontinent Indien ist ein Land großer Gegensätze: Reichtum und Armut, Hochtechnologie und Agrarwirtschaft, moderner Lebensstil und antike Kulturen treffen aufeinander. Außerdem findet man dort verschiedene Rassen, Sprachen und Weltreligionen.

Seit fünf Jahrzehnten ist "das Land Mutter Teresas" ein demokratischer Staat, doch muß sich das Land mit vielen Problemen auseinandersetzen. Unruhen bedrohen die Einheit des Landes. Seit einigen Jahren versucht die Regierung, die Marktwirtschaft einzuführen. Dies geschieht jedoch auf Kosten der Armen, die etwa 45% der Bevölkerung ausmachen.

Die indischen Kirchen gehören zu den ältesten der Welt. 1947 ist durch den Zusammenschluß verschiedener Konfessionen die "Kirche von Südindien" (CSI) entstanden. Sie unterhält Kindergärten, Elementar- und Höhere Schulen, Colleges, Lehrerseminare, Krankenhäuser und Mobile Kliniken. Mit etwa drei Millionen Mitgliedern ist sie die größte evangelische Kirche Südindiens.

In den Slums an den Rändern der Städte stehen Lehm-, Papp- und Palmblatthäuser dicht an dicht. Die sanitären Verhältnisse sind schlecht. Viele Kinder bleiben unzureichend versorgt, weil die Eltern ständig auf Arbeitssuche sind. Hier haben Mitglieder der Frauenarbeit der CSI mit missionarisch-diakonischen Aktivitäten begonnen. Ein Sozialarbeiter steht für alle anfallenden Fragen in den Wohngebieten zur Verfügung. In einem angemieteten Raum wird Schule gehalten, werden Hygiene- und Ernährungskurse durchgeführt. Zusätzlich gibt es Kurse für Handarbeit. So werden nicht nur Fertigkeiten erlangt, sondern durch den Verkauf ihrer Erzeugnisse verdienen die Frauen auch noch Geld. Dies ist nur ein Beispiel für die gezielte Hilfe, die die Frauenarbeit der CSI leistet

Wir bitten Sie für dieses Projekt um Ihre Unterstützung – durch Ihr Gottesdienstopfer an den entsprechenden Sonntagen oder durch Ihre Spende auf unser Konto 91569 bei der Kreissparkasse Reutlingen (BLZ 640 500 00), Stichwort "Weltmissionsprojekt"!

Erntedankfest

Was unsre Väter beteten und sangen
Wir singen ‘s heute wissen oftmals nicht warum
Wie ehrfürchtig sah‘n sie am Baum die Äpfel prangen
Sie dankten – und wir bleiben meistens stumm
 
Ja daß es Obst und Frucht gibt ist fast selbstverständlich
Und gibt es hier nichts na dann gibt es eben dort
Fast schämt man sich für alles was noch ländlich
Denn Brot das gibt es ja an jedem Ort
 
Seht heut‘ den Kranz den man als Dank geflochten
Für alles was uns Erd‘ und Himmel gibt
Wir sollten nur ein wenig an das Herz uns klopfen
Das wär‘ das Wenigste was uns zu tuen blieb
 
Wir brauchen heute keine Ähren mehr zu lesen
Die Not der Jetztzeit liegt im Überfluß
Uns bringt die große Fülle keinen Segen
Sie bringt uns Hoffart Stolz und Überdruß
 
Beug‘ jeder heut‘ sein Haupt und dank auf seine Weise
Wie lange dieser Reichtum bleibt ist ungewiß
Geh‘ in dich Mensch und sei ganz still und leise
Ob du noch danken kannst wenn‘s einmal dunkel ist?

von unserem Gemeindeglied Oskar Randecker